Mit ätherischen Ölen die Meditation unterstützen

Du interessierst dich für das Thema Meditation oder suchst nach Möglichkeiten deine Meditaionserfahrung zu verbessern? Hier erfährst du wie ätherische Öle die Meditation unterstützen.

Meditation allein bietet eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen. Die Kombination von regelmäßiger Meditation mit der Verwendung ätherischer Öle kann jedoch deine Erfahrung optimieren und dir helfen, mehr aus jeder Sitzung herauszuholen.

Seien wir ehrlich. Meditation ist viel schwieriger als es klingt. Wenn wir uns hinsetzen, um zu meditieren, erkennen wir oft schnell, wie wild und abgelenkt unser Geist wirklich ist. Es ist so einfach uns durch Gedanken, Gefühle und Emotionen, davon abzuhalten, das Hier und Jetzt vollständig zu erleben.

Warum können ätherische Öle das Meditationserlebnis verbessern?

Ätherische Öle sind Öle, die die Essenz des Duftes einer Pflanze bilden. Sie wurden im Laufe der Geschichte medizinisch verwendet, von einfachen Behandlungen wie Hautproblemen bis hin zu komplizierteren Krankheiten. In der modernen Medizin ist ihr Einsatz eher selten. Sie werden aber oft als Aromatherapie zusätzlich zu medizinischen Behandlungen oder auch als alternative Medizin eingesetzt. Es gibt zwar keine medizinischen Beweise dafür, dass ätherische Öle Krankheiten heilen können, aber sie tragen zur Förderung des Wohlbefindens bei und haben positive Auswirkungen auf ihre Anwender. Die Steigerung des Wohlbefindens macht sie zu einer großartigen Ergänzung deiner Meditationspraxis.

Es gibt viele mögliche Gründe, warum deine Meditationserfahrung nicht optimal läuft. Der häufigste Grund sind Ablenkungen, die dich abhalten in einen meditativen Zustand zu kommen.

  • ablenkende Gedanken - Unser Verstand hat einen so starken Einfluss auf unsere Gedanken. Manchmal merken wir nicht einmal, wenn wir uns auf ein tiefes Nachdenken einlassen.
  • negative Emotionen - Wir sind sauer, frustiert oder verletzt. Gar nicht einfach dagegen zu halten und uns aufs Hier und Jetzt zu fokussieren.
  • Unruhe & Stress - Es fällt uns einfach zu schwer zur Ruhe zu kommen. Diese Unruhe wird meist durch Stress ausgelöst. Es ist ein bisschen wie im Teufelskreis. Wir meditieren gegen Stress, kommen wegen dem Stress aber nicht in einen meditativen Zustand.

Ätherische Öle können dir helfen, leichter in einen meditativen Zustand zu gelangen und deinen Geist zu beruhigen.

Welche ätherischen Öle eignen sich für die Meditation?

Im wesentlichen zeichnen sich ätherische Öle für die Meditation dadurch aus, dass ihr Aroma die eigensinnigen Gedanken verlangsamt und sich deine Achtsamkeit verschärft. Die Anwendung einiger Öle geht zum Teil sehr weit zurück. Beispielsweise wurde Weihrauchöl und Ylang Ylang Öl schon vor tausenden Jahren verwendet um höhere Bewusstseinszustände zu erreichen.

Jasminöl, Lavendelöl oder Rosenöl sind sehr verbreitet und dafür bekannt, dass sie negative Gedanken und Emotionen reduzieren, Stress entgegenwirken und die allgemeine Stimmung verbessern. Gerade zu den Vorteilen von Lavendelöl gibt es sehr viele Studien. Es ist vor allem für Anfänger empfohlen.

Welche ätherischen Öle du letztlich ausprobierst liegt bei dir. Die nachfolgende Liste der 12 bewährtesten Öle sollte dir einen guten Überblick verschaffen. Man kann auch fertige Meditationsmischungen mehrerer Öle kaufen. Hier lohnt ein Blick auf die Zusammensetzung. Wahrscheinlich wirst du in den Grundbestandteilen einige der hier genannten Öle wiederfinden.

Jasminöl

Jasmin wird oft als stimulierender Duft angesehen, der zur Bekämpfung von Depressionen eingesetzt wird. Ebenso eignet sich der Duft gegen Erschöpfung. Während der Meditation ist er besonders hilfreich bei negativen Emotionen wie Traurigkeit oder Erschöpfung.

Kamillenöl

Ätherisches Kamillenöl hat ähnliche Vorteile wie der Kamillenkräutertee. Das Öl wirkt Stress, Angst und Depressionen entgegen. Es bringt das Gefühl von Ruhe. Wer vor dem Schlafen noch meditiert könnte gut auf Kamillenöl als Unterstützung zurückgreifen, da es auch gegen Schlafprobleme hilft.

Lavendelöl

Ätherisches Lavendelöl ist ein weit verbreitetes Öl, das in vielen Bereichen Anwendung findet. Für Meditierende, ist es besonders hilfreich zur Entspannung und gegen Stress. Dadurch hilft es dir dich auf deinen Geist zu konzentrieren. Lavendelöl hilft ebenfalls gegen Schlaflosigkeit, ein weiterer Grund für dieses Öl, wenn du am Abend meditierst.

Myrrhenöl

Myrrhe ist nicht nur ein kraftvoller Duft, sondern auch ein großartiges ätherisches Öl, das man während der Meditation verwenden kann. Das Öl ist erdend und hilft dir dadurch in die richtige meditative Stimmung zu kommen. Es eignet sich auch dich emotional zu beruhigen, was es vor allem in Zeiten von Wut oder Traurigkeit nützlich macht.

Neroliöl

Ätherisches Neroliöl wird zur Behandlung von Stress, Depressionen und Schlaflosigkeit verwendet. Diese Eigenschaften lassen qualifizieren es ebenfalls für die Meditation. Der Geist wird von Stress befreit und kann sich auf die eigentliche Meditationsübung fokussieren. Optimal bei der Meditation am Abend vor dem Einschlafen. Da das Öl sehr stark ist, sollte es vor der Anwendung umbedingt verdünnt werden.

Orangenöl

Ätherisches Orangenöl hat eine erhebende Wirkung auf den Anwender. Gleichzeitig kann es helfen die Konzentration zu steigern und die natürliche Reaktion des Körpers auf Stress stärken. Kombiniert ist das ein effektives Mittel zur Unterstützung der Meditation. 

Rosenöl

Ätherisches Rosenöl ist ein weiteres hervorragendes ätherisches Öl zur Verbesserung der Qualität von Meditationssitzungen. Es ist besonders hilfreich für Menschen, die daran interessiert sind ihr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu stärken. Rosenöl ist bekannt als der Duft der Liebe und kann helfen das Herz zu öffnen.

Salbeiöl

Das ätherische Salbeiöl kann eine großartige Ergänzung zur Meditationssitzung sein. Es wird ihm nachgesagt, dass es den inneren Frieden erhöht. Bekannt ist Salbei ebenfalls für seine entspannende Wirkung. Das Öl ist großartig für Zeiten emotionaler Unruhe, wenn es schwierig ist abzuschalten. Es wird auch als Aromatherapie gegen Erschöpfung verwendet. Salbei eignet sich demnach auch wenn man erschöpft nach der Arbeit meditiert. 

Sandelholzöl

Ätherisches Sandelholzöl wird gerne in der Meditation eingesetzt weil es sowohl entspannt als auch die Konzentration steigert. Damit sind die beiden wichtigsten Komponenten der Achtsamkeitsmeditation bedient, körperliche Entspannung bei geistiger Klarheit. Im Buddhismus wird angenommen, dass der Sandelholzduft in der Lage ist Wünsche zu erfüllen. 

Weihrauchöl

Ätherisches Weihrauchöl ist ganz hoch im Kurs für die Meditation. Es beruhigt den Geist und hilft ihn zu erden. Das Öl beruhigt dabei ohne Müdigkeit zu verursachen. So kannst du dich beim Meditieren besser Zentrieren und auf das Hier und Jetzt fokussieren. Es stellt sich leichter ein Gefühl von Frieden und Ruhe ein. Ideal für die Meditation am Morgen oder Mittag.

Ylang Ylang Öl

Ätherisches Ylang Ylang Öl ist dafür bekannt die Spannung im Körper zu reduzieren. Diese Eigenschaft macht das Öl so beliebt für Yogasitzungen. Wenn es um Meditation geht, ist Ylang Ylang ein großartiges ätherisches Öl, das man verwenden kann, weil es gegen Stress und Depressionen hilft. Es wird oft verwendet, um das Glück zu steigern und kann bei der Meditation in Zeiten von Traurigkeit oder Frustration hilfreich sein. Das Öl wirkt sehr stark und sollte daher bei der Anwendung verdünnt werden.

Zedernöl

Ätherisches Zedernöl (auch Zedernholzöl) ist perfekt für den Einsatz beim Meditieren, insbesondere in chaotischen, unruhigen Momenten. Das Öl wirkt gegen negative Stimmung, ist beruhigend und erdend. Es ist bekannt dafür die Verbindung zwischen Körper und Geist zu verbessern. Es kann dir helfen den Fokus nach innen zu richten wenn es sich anfühlt als wäre die Welt gerade gegen dich.

Wie verwendet man ätherische Öle für die Meditation?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Duft aus der Flasche in die Umgebungsluft und in die eigene Nase zu bekommen. Es kommt letztendlich immer auch auf die Raumgröße, die gewünschte Intensität und die gewünschte Dauer der Duftverbreitung an.

Hier stelle ich einige gängige Varianten, immer mit Hinblick auf die Meditation, vor.

Duftsteine

Duftsteine sind Keramikkörper auf die man wenige Tropfen des ätherischen Öls tropfen kann. Der Duft wird dann über längere Zeit an die Luft durch Verdunstung abgegeben. Anfangs gibt der Duftstein mehr ab. Die Intensität wird mit der Zeit aber geringer. (Bis man erneut ein paar Tropfen nachgibt.)

Ich persönlich finde Duftsteine perfekt für die Meditation. Bei Bedarf kann man sie einfach vor sich auf den Boden stellen.

Kerzen Duftspender

Diese werden oft von Meditierenden geliebt, weil sie eine schöne Atmosphäre schaffen. Wenn man vor der Meditation die Kerze anzündet hat dies ein schönes Ritual, was uns auf die Meditation einstimmen kann. Die Kerze bzw. das Teelicht erwärmt eine Schale mit verdünntem Öl. Es wird langsam durch die Erwärmung an den Raum abgegeben.

Ein Tuch als Duftspender

Dies ist die einfachste Methode, weil man eigentlich dafür nichts weiter als ein Stück Stoff benötigt. Nimm ein Tuch und füge ein paar Tropfen deines ätherischen Öls hinzu. Lege das Tuch dann einfach vor dir ab. Du kannst es auch vorher durch die Luft schwenken. Der Duft wird aber auch von allein an die Umgebung abgegeben.

Dampf Duftspender

Koche dir Wasser und fülle etwas einen halben Liter in ein Gefäß. Füge dann einige Tropfen deines ätherischen Öls dazu. Der Dampf aus dem heißen Wasser erwärmt die Öle, so dass sie im Raum verdunsten und das Aroma verteilen. Dieses Verfahren eignet sich perfekt für die Meditation, weil es nur eine sehr kurzfristige und nicht langanhaltende Wirkung im Raum hat.

Elektrische Duftspender

Diese Geräte funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie ein Kerzen Duftspender, verwenden aber Strom um das Öl zu erhitzen. Es gibt Varianten mit Akku und Varianten mit Kabel. Der Duftspender erwärmt sich und gibt den Duft des ätherischen Öls an den Raum ab.

Diese Variante kommt in Betracht wenn Kerzen (Feuer) nicht erlaubt sind und wir über einen längeren Zeitraum den Duft im Raum verteilen möchten.

Auftragen auf die Haut

Manche Leute mögen sich die ätherischen Öle beim Meditieren direkt auf die Haut auftragen. Auftragungspunkte sind an den Händen, am Hals oder Schläfen. Bitte beachte, dass du die Öle entsprechend verdünnst bevor du sie auf die Haut aufträgst.


Axel-Autor-DickerBuddha

Axel - Autor bei DickerBuddha

Axel meditiert seit 2010 mal mehr und mal weniger. Er hat einen Duftstein in Form eines Buddhas. Sein Lieblingsduft für die Meditation ist Sandelholzöl.

Ich hoffe dieser Artikel konnte dir einen kleinen Einblick in die Welt der ätherischen Öle für die Meditation geben. Die Grundlagen hier sollten ausreichen um sich mit dem Thema weiter zu befassen. Lass dein Wissensdurst aber hier nicht enden. Es gibt noch sehr viel mehr Wissenswertes zu entdecken. Trag dich doch in unsere Mailingliste ein. Damit bekommst du unregelmäßig – das heißt höchstens zweimal im Monat – eine E-Mail mit neuen Artikeln in dein Postfach. Du hast zudem die Chance, bei exklusiven Aktionen dabei zu sein und ab und zu erwartet dich auch eine kleine Überraschung. Gefällt dir?

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