Transzendentale Meditation – Anleitung zum Meditieren mit Mantras

Transzendentale Meditation ist eine stille Mantra-Meditation. Entwickelt wurde sie vom Yogi Maharishi Mahesh. Eine Meditationseinheit dauert etwa 15 Minuten. Während dieser Zeit wiederholt der Meditierende innerlich immer wieder ein Mantra (zum Beispiel "Omm"). In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte wie beispielsweise eine Transzendentale Meditation Anleitung.

Transzendentale Meditation ist eine sehr verbreitete Praxis. Viele wissenschaftliche Studien weisen auf die positiven Eigenschaften dieser Meditationspraxis hin. Häufig genannte Vorteile sind

  • Stressabbau
  • Glück und Zufriedenheit
  • Lebensqualität
  • bessere Beziehungen
Transzendentale Meditation Vorteile

Transzendentale Meditation ist unabhängig von jeder Religion. Gleichzeitig sind ihre Elemente in vielen Glaubensrichtungen in irgendeiner Form vertreten. Eine Ähnlichkeit zur von Maharishi Mahesh beschriebenen Meditation hat beispielsweise das Rosenkranzbeten im katholischen Christentum.

Das Mantra

Ein Mantra ist ein Wort oder Satz, dass während der Transzendentalen Meditation innerlich immer wiederholt wird. Du spricht es nicht laut aus, sondern sagst es nur zu dir selbst.

Warum braucht man ein Mantra zum meditieren?

Im Grunde ist ein Mantra für die Meditation nicht nötig. Es gibt andere Formen der Meditation die kommen auch ohne Mantra aus. Das Mantra kann aber helfen deine Aufmerksamkeit auf die Meditation und damit auf dich und dein inneres Selbst zu richten. Haben die Worte für dich eine besondere Bedeutung, dann lässt sich diese Botschaft besser einprägen.

Welches Mantra soll ich nehmen?

Die offizielle Transzendentale Meditations Gesellschaft um den Begründer Maharishi Mahesh verkauft Kurse in denen die Meditation vermittelt wird. Jeder Kursteilnehmer bekommt dabei auch ein persönliches Mantra zugeordnet. Quasi Mantra gegen Geld. Die Meditierenden werden angewiesen ihr Mantra geheim zu halten um maximale Ergebnisse zu erzielen.

Ich persönlich halte davon nichts. Ich denke jeder kann mit verschiedenen Mantras herumprobieren, bis man eins findet was sich gut anfühlt. Ob du dein Mantra mit anderen teilst wird sicher keinen Einfluss auf den Effekt der Meditation haben. Es sei denn du bist fest davon überzeugt.

Beispiele für klassische Mantras

Damit kann man nichts falsch machen. Das "Om" ist der heilige Klang des Hinduismus und soll unterschiedlich gemeint sein: "es ist", "es wird sein" oder "werden".

"So Ham" bedeutet Leben und Bewusstsein. Es ist der natürliche Klang der Atmung. "So" fürs Einatmen, "Ham" fürs Ausatmen.

"Om Mani Padme Hum" stammt aus Tibet und bedeutet in etwa "Heil dem Juwel im Lotus". Das Juwel in diesem Fall ist der Buddha des Mitgefühls.

Beispiele für moderne Mantras

"Ich werde den Rest meines Lebens zum besten Teil meines Lebens machen." Dieses Mantra ist zwar deutlich länger als die meisten klassischen Mantras, aber es hat eine Mächtige in die Zukunft gerichtete Botschaft.

"Ich liebe mich, ich glaub an mich, ich gebe mir selbst halt." Wer gerne mal an sich zweifelt, kann versuchen mit diesem Mantra sich beim Meditieren mehr Selbstbewusstsein aufzubauen.

"Jeden Tag auf jede Art, werde ich besser und besser." Dieses Mantra finde ich sehr schön, weil es fast schon wie ein Gedicht über die Lippen geht.

Tranzendentale Meditation Anleitung - modernes Mantra

Hier ist noch eine schöne Liste mit 50 modernen Mantras für die Mantra Meditation.

Transzendentale Meditation Anleitung

Hier sind eine Anleitung mit ein paar wichtige Tipps, damit du gleich mit deiner Transzendentalen-Mantra-Meditation beginnen kannst. Wenn du möchtest kannst du dir die Anleitung auch als PDF herunterladen.

1. Wähle ein Mantra: Lass dich von der obigen Auswahl inspirieren, oder denk dir etwas völlig anderes aus. Es muss nicht einmal Sinn ergeben und muss auch gar kein richtiges Wort sein. Am besten suchst du dir etwas, dass dir hilft stärker zu werden oder dir hilf deinen Geist zu beruhigen um dich besser zu konzentrieren. Experimentiere gerne mal etwas herum und probiere irgendwas aus.

2. Finde einen bequemen Sitz: Typischerweise sitze ich im Schneidersitz bei der Meditation. Vielleicht setzt du dich auf eine Decke oder auf ein Meditationskissen. Am wichtigsten ist aber, dass du dich an einen Ort setzt, wo du ungestört eine Weile sitzen und dich konzentrieren kannst.

3. Schließe die Augen: Mit geschlossenen Augen lässt du dich weniger von der Umwelt ablenken. Bevor du einschläfst, probiere es lieber mit geöffneten Augen.

4. Tief durchatmen: Schließe deine Augen und atme tief durch. Versuche deinen Körper und deinen Geist so gut wie möglich zu entspannen.

5. Mantra im Kopf wiederholen: Fang an dein Mantra im Kopf zu wiederholen. Du kannst dir einen Timer Stellen, der dich erinnert wann die Meditation fertig ist. Eine gute Dauer für Anfänger ist 5 Minuten, für Fortgeschrittene 15-20 Minuten. Während dieser Zeit versuchst du auf natürliche Weise dein Mantra im zu Geist zu wiederholen.

6. Dein Geist wird wandern: Es ist unvermeidlich. Unser Verstand wanderst ständig. Du wirst den Fokus auf dein Mantra verlieren und über andere Dinge nachdenken. Wenn der Geist abwandert, dann komme einfach wieder zu deinem Mantra zurück. Fühl dich dabei nicht schlecht oder so als hättest du etwas falsch gemacht. Vom Mantra abzukommen und wieder zurückzufinden ist eine gängige Übung, die Teil der Transzendentalen Meditation ist. Mach dir keine Sorgen! Entspannen dich einfach und konzentrier dich wieder auf dein Mantra.

Transzendentale Meditation Anleitung Punkt 6

Mit der Zeit wird dieser Teil immer einfacher!

Alternativen zu Transzendentaler Meditation

Wenn es dir nicht gefällt ein Mantra immer wieder zu wiederholen, du aber dennoch meditieren möchtest, dann gibt es eine Reihe sehr ähnliche Meditationsformen. Sehr bekannte und weit verbreitete Varianten sind die Zen-Meditation oder die Vipassana-Meditation. Hier dient der Atem als Konzentrationsfokus, nicht ein Mantra.


Axel-Autor-DickerBuddha

Axel - Autor bei DickerBuddha

Axel meditiert seit 2010 mal mehr und mal weniger. Seine lieblingsmantras sind "So-Ham" und "Mit jedem Tag auf jede Art, werde ich besser und besser".

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